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Veronika Pičmanová

Als ausgebildete Mediengestalterin bereiste ich zwischen 2005 und 2013 viele (ehemalige) Kriegs- und Krisengebiete, darunter Afghanistan, Pakistan und Südsudan, um die Welt ein Stück weit besser zu machen. Da ich keine medizinische Ausbildung hatte, versuchte ich mit dem zu helfen, was ich bis dato am besten konnte: "irgend was mit Medien" - meistens etwas mit (Bewegt-)Bild und Ton.
Vielleicht konnte ich so, auf einem anderen Wege als Henry Dunant, das Leid der Menschen lindern, indem ich mein Know How weitergab und durch Stärkung der Medienkompetenz in besagten Ländern ein paar Schritte hin zu einer Demokratie beitrug. So dachte ich jedenfalls und meine Wenigkeit fand ihren Weg in die Entwicklungshilfe.
Neben meiner eigentlichen Arbeit, der Ausbildung von technischen und journalistischen Medienschaffenden bei verschiedenen Rundfunkanstalten, sind aus meiner Leidenschaft für das Malen mit Licht*, im Laufe dieser Zeit, tausende an Fotografien entstanden. Eine Dokumentation aus erster Hand und zugleich aus einem völlig anderen Blickwinkel.

Ende 2006 ist es mir aus eigener Kraft gelungen, meine erste Fotoausstellung "Licht und Schatten - Kontraste am Hindukusch" in Freising bei München zu präsentieren. Sie war so erfolgreich, dass weitere folgten.
2009 sogar mein erstes Buch mit dem Titel "Fotoreportage: Afghanistan Leben und Sehen". Dieses mit "Eine Erinnerung an Solferino" zu vergleichen wäre nicht angemessen, aber vielleicht haben beide aufgeschriebenen Erinnerungen dennoch einen gemeinsamen Nenner: Die Absicht dem Menschen etwas Gutes zu tun.  

* Photographie = altgr.  φωτός photós: ‚Licht‘ und γράφειν graphein: ‚schreiben‘, ‚malen‘, ‚zeichnen‘ => frei übersetzt "mit Licht malen"